Prozesskosten

Wer nicht über eineRechtsschutzversicherung verfügt und angesichts seiner Einkünfte auch keine Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen kann, muss mit der Einreichung seiner Klage drei Gerichtgebühren einzahlen, damit der Prozess überhaupt beginnt. Bei einer Forderung von 2.500 EUR sind dies 324 EUR. Es kommen noch die bis dahin bereits entstandenen Anwaltskosten hinzu, die noch einmal etwa 261 EUR ausmachen. Am Ende eines Prozesses, der wegen 2.500 EUR über zwei Instanzen geht, erwarten den Verlierer Kosten von mindestens 3.500 EUR.

 

Rechtsschutzversicherungen

Gebühren für Zeugen und Sachverständige können die obigen Beträge noch erhöhen. Angesichts solcher Kosten kann sich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung durchaus lohnen.

Aber Achtung: Keine Rechtsschutzversicherung tritt ein, wenn es darum geht, eine Schadensersatzforderung abzuwehren!

Auch wenn es um Ehescheidung, Unterhalt oder sonstige Familien- und Erbsachen geht, übernimmt die Versicherung nur die Kosten einer ersten Beratung. Trotzdem wird man sagen können, dass die Rechtsschutzversicherung eher zu den sinnvollen Versicherungen gehört.

 


Prozessfinanzierer

Wer - zum Beispiel in familienrechtlichen Vermögensstreitigkeiten - keinen Kostenschutz über eine Versicherung besitzt, kann einen an sich erfolgversprechenden Prozess womöglich nur deshalb nicht führen, weil die finanziellen Möglichkeiten fehlen.
In solchen Fällen hilft mitunter ein Prozessfinanzierer, der die Kosten vorschießt und gegenüber wirtschaftlich stärkeren Prozessgegnern für "Waffengleichheit" sorgt.
Einen der führenden Anbieter solcher Prozessfinanzierungen finden Sie
hier:


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